Aktuelle Presse


Erstes Haus im Orchideenquartier fertig

Vilsendorf. Im Orchideenquartier in Vilsendorf ist das erste Haus bald bezugsfertig. Mitte März ziehen die ersten Bewohner in die zwei Wohngruppen für Demenzkranke ein, die das DRK dort betreiben wird. Insgesamt investiert Heiko Hädrich zusammen mit dem Bau-Kontor Spenge 7,5 Millionen Euro in das Projekt.

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Neue Wohngruppe für Demenzkranke

Vilsendorf. Noch sind die Räume im Orchideenquartier unbewohnt. Ab dem 15.März sollen die Appartements für demenzkranke Menschen jedoch bezugsfertig sein. Michael Beimdiek, Geschäftsführer des Roten Kreuzes (DRK), will für die Betreuung etwa acht Vollzeitstellen schaffen. Das Modell sieht vor, dass bis zu neun an Demenz erkrankte Menschen in der insgesamt 500 Quadratmeter großen Wohngemeinschaft zusammenleben. Die barrierefreien Appartements sind rund 20 Quadratmeter groß und verfügen über ein eigenes Bad.

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Die neue Großfamilie

Bielefeld. Zusammengeführt hat sie die Lust auf eine andere Lebensform. „stattVilla“ heißt das Projekt mit aktuell 16 Menschen. Sie leben in 14 Wohnungen im Cityquartier an der Werner-Bock-Straße. Ältere Paare und Alleinstehende gehören dazu und eine junge Familie. Alle verstehen sich als eine Gemeinschaft – ganz ohne Zwang.
Am Anfang war der Traum vom alternativen Wohnen. Erst zehn Jahre später, 2010, konnten die „stattVilla“-Gründer ihren Plan verwirklichen. Vorausgegangen waren eine komplizierte Plnung, die Suche nach einer Immobilie und jede Menge Öffentlichkeitsarbeit. Im Kino hatten sie für ihr Projekt geworben, in der Stadtbahn und bei Infoveranstaltungen.

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die neue großfamillie

Grundstein gelegt für DRK-Demenz-Haus

Vilsendorf. Orchideenquartier heißt eine Häusergruppe, die Heiko Hädrich jetzt in Vilsendorf in Angriff nimmt angelehnt an die Adresse Orchideenstraße.
7,5 Millionen Euro investiert er; für das erste Gebäude wurde gestern der Grundstein gelegt. Es ist das markanteste Haus auf der Fläche: Einerseits, weil es direkt an der Straße liegt, andererseits, weil seine Nutzung besonders ist (Gebäude B auf der Ansicht rechts). Zwei Wohngruppen von Menschen mit Demenz will das Deutsche Rote Kreuz hier etablieren bestehend aus jeweils neun Personen.
Michael Beimdiek (DRK) ist glücklich, diese Möglichkeit in Vilsendorf zu bekommen, der Bedarf sei groß. „Wir können die Menschen hier rund um die Uhr betreuen, dafür schaffen wir gut acht Vollzeitstellen, die sich etwa 10 bis 15 Personen teilen.“ Ziel sei es, den Demenzkranken „so etwas wie familiäres Leben anzubieten“, sagt Angelika Holstein, die das Haus leiten wird, gemeinsam mit Pauline Heckhoff.

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3 Fragen an…

In der Regel nehmen Bauvorhaben Bezug auf das Umfeld, in dem sie entstehen, In welchen räumlichen Kontext fügen sich die Häuser ein?
Anna-Lena Brindöpke: Das Baugebiet „Wohnen am Meilenstein“ befindet sich in einem Stadtteil von Bielefeld namens Ummeln. Die Struktur besteht überwiegend aus frei stehenden Einfamilienhäusern und vereinzelt auch Mehrfamilienhäusern. Dementsprechend wird Ummeln von vielen Familien belebt. Die Planungsobjekte geben diese Struktur wieder, indem das Baugebiet aus mehreren Baufenster mit kleineren Parzellen und einer 37 Wohneinheiten umfassenden Wohnanlage geplant wurde. Die bereits gewachsene und ausgeprägte Struktur wird in diesem Quartier sehr gut aufgenommen. Auch das Verhältnis zwischen bebauter Fläche und Grünfläche bleibt erhalten und wird durch die Erstellung von Gründächern sogar verstärkt. Ein Quartiersplatz mit Spielplatz und Sitzmöglichkeiten gibt dem neuen Viertel sowie der Umgebung einen neuen Anreizpunkt und lädt zum Verweilen ein.

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3 Fragen an

Zuwachs im neuen »Babenquartier«

Gellershagen (WB). Abnabeln vom Zuhause, ei- genständig leben: Acht junge Menschen haben sich im »Babenquartier« einquartiert.
Sie nehmen am »unterstützten Wohnen« teil, das ihnen ein Modellprojekt von »Bethel regional« an der Splittenbreede in den Neubauten des »Babenquartiers« ermöglicht. Angeregt hatte es eine Elterninitiative, die sich seit 2012 um geeignete Wohnformen für ihre Kinder, die eine Behinderung haben, bemühte. Drei Versuche der Gruppe scheiterten. Beim vier- ten seien endlich die passenden Befürworter gefunden worden, erklärte Roswitha Ruffer, als Wohnform und Appartments der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. »Das hier kam zustande, weil alle Beteiligten es wollten«, sagte Ruffer, Mutter eines 32 Jahre alten Sohnes, der behindert ist.

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zuwachs im neuen babenquartier

Mieter mit Handicap ziehen ein

Gellershagen.
Hier was absolut Besonderes entstanden“, sagt Jens Hagedorn vom Bielefelder Bauamt. Bevor die Ideen einer Elterninitiative jedoch umgesetzt werden konnten, mussten viele dicke Bretter gebohrt werden. Davon berichtet Rainer Lorenz, Regionalleiter in Bethel. Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich das Modellprojekt „Unterstütztes Wohnen im Babenquartier“ vor.
Das neue Wohnangebot von „Bethel.regional“ ist an der Splittenbrede 53 und 55 beheimatet.Vor drei Jahren hatten Eltern, darunter Roswitha Ruffer, damit begonnen, eine geeignete Wohnform für ihre mittlerweile erwachsenen Kinder mit Behinderungen zu finden. „Wir wollten eine Alternative zur stationären Einrichtung“, sagt Ruffer.

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mieter mit handicap zeiehn ein

Ein Zuhause für Jung und Alt

Das Babenquartier wächst und wächst. Auf 10.000 Quadratmetern im Bereich Babenhausener Straße/Splittenbrede entsteht seit Anfang 2013 eine neue Wohnanlage für Singles, Familien und Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung. Jung und Alt sollen sich hier wohlfühlen. Während das erste Haus im Mai bezugsfertig sein wird, beginnen die Bagger gerade mit den Arbeiten für den letzten Bauabschnitt, ein modernes Apartmenthaus mit 30 Einheiten.
„Das Quartier wir immer präsenter.“
„Der Quartiergedanke kommt in Bielefeld immer wieder auf und bisher haben wir nur gute Erfahrungen damit gemacht“, sagt Heiko Hädrich. 2010 hat Hädrich bereits das Cityquartier am Wiesenbad realisiert. Nach dessen Vorbild entsteht jetzt auch das Babenquartier in Schildesche.

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